Conan im Test

PlayStation3
Hyboria ist ein wildes Land, in dem nur die Starken überleben. Es ist das Land von Conan, einem Barbaren, der seinen Weg allein mit Verstand und Stahl beschreitet. Mit diesen Sätzen wird uns das neueste Hack’n’Slay-Abenteuer für die PlayStation 3 präsentiert, dem zum Ziel gesetzt wurde, den PS2-Kracher God of War zu übertreffen. Ob es geklappt habt, erfahrt ihr im folgenden Review.
Conan sucht auf der Insel Balmoria nach Vermögen, als er plötzlich den finsteren Zauberer Graven trifft. Dieser will das Königreich Hyboria zerstören, um seine Gier nach Macht zu stillen. Eine Kriegerin jedoch – A’Kanna – trotzt Graven. Sie kann allerdings keine Waffen tragen, die dem Zauberer schaden und braucht deshalb Conan, der die Kraft aufbringen kann, diese zu nutzen. Gemeinsam setzen Conan und A’Kann die Segel gen ferne Orte.


Dies ist die Geschichte des furchlosen Barbaren Conan. Nach einer kurzen Einleitungssequenz landet ihr direkt im Spiel, wo ihr euch erst einmal mit der Steuerung vertraut machen müsst. Mit zwei Buttons führt ihr wahlweise leichte oder schwere Angriffe aus und könnt diese auch zu einer längeren Combo-Kette kombinieren. Durch das Töten von Gegnern können neuen Attacken freigeschaltet werden, außerdem dürfen die von Feinden fallen gelassenen Waffen aufgehoben und weiterverwendet werden. So schnetzelt ihr euch in bester Hack’n’Slay-Manier durch das Game und kämpft ab und an gegen anspruchsvolle Bosse.


Letztere fordern euch teilweise euer gesamtes Controller-Geschick ab, da man sie auch mit einer gewissen Taktik bekämpfen muss. Leider sind die Level etwas linear, und da die deutsche Versionen auch noch sehr geschnitten ist – Blut und Gewaltdarstellungen wurden entfernt – verliert der Titel auch viel an Dramatik und Atmosphäre. Schön ist jedoch, dass man außer Conan auch die Kriegerin A’Kanna übernehmen kann, die wendiger und schneller ist als der hünenhafte Barbar. Im Extras-Menü könnt ihr euch nach längerem Spielen Video- und Konzeptentwürfe sowie Cheats freischalten und euch Errungenschaften, die während des Spielens entstanden sind, ansehen.


Grafisch wird einiges geboten. Die Animationen sind sehr schön, tolle Effekte und klasse anzusehende Umgebungen werden geboten, allerdings kann man angesichts der PS3-Pferdestärken noch mehr verlangen. Auch im Sound wird eine gute Sprachausgabe und schöne Effekte sowie eine atmosphärisch passende Hintergrundmusik geboten – es gibt nichts zu meckern.

Renke meint:

Renke

In einem Kampf zwischen Kratos und Conan, würde der helenische Held haushoch gewinnen. Conan ist zwar ein netter Metzel-Titel für zwischendurch, kommt jedoch nicht an die Spieltiefe von God of War heran. Fans der Barbaren-Thematik dürfen jedoch gerne zugreifen.

Positiv

  • Nette Optik
  • Intuitives Kampfsystem

Negativ

  • Fehlende Atmosphäre
  • ... das ausgefeilter sein könnte
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Conan Daten
Genre Action
Spieleranzahl 1
Regionalcode PAL
Auflösung / Hertz -
Onlinefunktion Ja
Verfügbarkeit 9. Oktober 2007
Vermarkter THQ
Wertung 7
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